Es ist mal wieder Wochenende und wir planen einen schönen Wochenendausflug in die Berge. Doch wie bei jedem Ausflug stelle ich mir eine Frage: Welche Kamera nehme ich mit? Die kleine Pocketkamera, die handlich wie sie ist locker in meine Hosentasche passt oder doch meine große und relativ schwere digitale Spiegelreflex mit vielleicht noch dem ein oder anderen Objektiv.

Quelle: Pentax
Es stellt sich also das Duell mäßige Bildqualität und gestalterisch wenige Möglichkeiten gegen perfekte Bilder und gestalterische Herausforderungen. Die eine schön leicht und nicht störend, die andere aber klotzig und schwer. Oft habe ich mich geärgert, dass ich bei großartigen Landschaften nur meine kleine Kompakte dabei hatte, mindestens genausooft fühlte ich mich aber auch durch meine Extratasche für die große Spiegelreflex bedrängt. Also was machen?
Vielleicht bietet mir ja Pentax jetzt eine hervorragende Zwischenlösung mit seiner superkompakten, kleinen Einsteiger-Spiegelreflexkamera K-x. Durch die sehr gute Ausstattung, den Zehn-Megapixel-Sensor, die einfachen Bedienung und das für Spiegelreflex-Verhältnisse äußerst kompakten Gehäuse, wirkt diese Kamera auch preislich sehr attraktiv auf mich. Hinzu kommen nicht nur die gängigen Halb- und Vollautomatikmodis sondern auch noch die Möglichkeiten mit verschiedenen Bildstilen, Verfremdungsfiltern, Korrekturprogrammen und einem eingebauten (!) HDR-Modus zu experimentieren. (Wer nicht weiß, was HDR bedeutet, einfach mal in der Googlebildersuche gucken) Der Ausstattungsumfang lässt auch nicht viel zu wünschen offen: Neben dem recht großen 2,7 Zoll Bildschirm mit seinen 230.000 Bildpunkten, gehört die automatische Sensorreinigung, ein sensorbasierter Bildstabilisator, Live View, HD-Video-Funktion mit einer Auflösung von 1280×720Px, 4.5 Bilder/Sekunde Serienfunktion und die Unterstützung des RAW-Formats zur Serienausstattung. Außerdem erfolgt die Stromversorgung mit handelsüblichen AA-Batterien, was im Falle von leeren Akkus äußerst praktisch ist, da man sich schnell und einfach neue Batterien besorgen kann. Auch die ISO-Werte überzeugen mit einem enormen Bereich von ISO 100 bis ISO 12.800 und das bei akzeptablem Bildrauschen.
Mein Fazit für die Pentax K-x fällt also positiv aus, was die diverse Testberichte bestätigen. Einzig die Tatsache, dass ich meine schon vorhandenen Canon-Objektive leider nicht für die kleine Pentax verwenden kann, lässt mich aus meinem Kameratraum wieder erwachen. Rundum aber eine sehr gute Einsteiger-Spiegelreflex, die über üppige Ausstattung, einfache Bedienung, einer High-Definition-Video Funktion und einem Bildstabilisator verfügt. Zudem gibt es sie auch noch in 12 verschiedenen Farben.