Komplexe Maschinen und Fertigungsanlagen zu fotografieren, erfordert viel Aufmerksamkeit und technisches Interesse seitens des Fotografen. Der diplomierte Fotodesigner Peter Hübbe ist hierauf spezialisiert und bei namhaften Industriekunden etabliert. Einen Großteil der Projekte führen Hübbe und sein Team vor Ort bei Kunden durch. Mitunter auch bei deren Kunden, also dort, wo die zum Teil komplizierten Maschinen real im Einsatz sind. „Da zeigen die Anlagen dann ihre volle Leistungsfähigkeit“, ist Hübbe begeistert.
Grundlage für die visuelle Umsetzung sei allerdings immer ein möglichst exaktes Briefing vom Kunden und gute Recherchearbeit. Dabei werden unter anderem Funktionsweisen und innovatives Gedankengut vermittelt. „Man muss ganz genau zuhören, um die Funktionen, die technischen Besonderheiten und den Nutzen für den Endkunden zu verstehen“, nennt Hübbe die anspruchsvollen Eckdaten eines Briefings.
Bei aller Detailkenntnis muss das “Gewusst wie“ auf den Fotos aber verborgen bleiben, denn das sind gut gehütete Geheimnisse der Auftraggeber. „Ein potenzieller Kunde muss die Vorzüge der Maschine erkennen können – Wettbewerber dürfen aber nicht sehen, wie diese Vorteile im Detail umgesetzt wurden“, schildert Hübbe die knifflige Gradwanderung seiner Arbeit. Auch können die Anlagen zu Fotozwecken nicht immer abgeschaltet werden, da die Ausfallzeiten zu teuer wären. Hier sind dann Timing und die Kenntnisse über die Fertigungsabläufe entscheidend für gute Fotos.
Peter Hübbe ist diplomierter Fotodesigner und betreibt seit 1994 ein Fotostudio im westfälischen Minden. Seine Spezialgebiete sind:
-Technik: Maschinenbau, Investitionsgüter und Firmenporträt
-Werbung: Produktfotografie und People
-Architektur